Lisa

Carl Hanser Verlag 2011, Roman

Lisa. Roman von Thomas Glavinic.

Klappentext

Lisa, eine Schwerkriminelle, begeht auf der ganzen Welt rätselhafte Verbrechen. Die Zeichen mehren sich, dass ein Mann ihr nächstes Opfer wird: Sie ist bereits in seine Wohnung eingebrochen. Doch sie bleibt unsichtbar; außer ihrer DNA gibt es keine Spur.

Verschanz in einem verlassenen Landhaus, mit reichlich Whiskey und Koks, spricht der Mann jeden Abend per Internet‑Radio zu einem virtuellen Publikum. Komisch bis zum bitteren Ende erzählt Thomas Glavinic vom unsichtbaren Grauen der virtuellen Welt. „Lisa“ ist ein Meisterwerk zwischen Humor und Horror, ein Psychogramm des Grauens. Denn Lisa ist überall.

Lisa

Fakten

2. Auflage: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG 2011

Einordnung

Lisa ist ein introspektiver Roman, der sich mit Erinnerung, Verlust und persönlicher Wahrnehmung auseinandersetzt. Das Werk zeigt eine konzentrierte, reduzierte Erzählweise und gehört zu den stilleren, zugleich eindringlichen Texten von Thomas Glavinic.

Rezeption

„Dieses Buch kann eigentlich alles, was man von einem Buch erwarten kann. Es ist spannend, witzig, böse, satirisch, interessant und mit atemberaubendem Schwung geschrieben. Was will man mehr.“ Kurier
„Die Erzählung entwickelt eine Sogwirkung, ist enorm spannend, aber trotzdem immer auch komisch aufgrund der egozentrisch‑herzhaften Kommentare des Erzählers – bis einem das Lachen endgültig vergeht.“ Südwest Presse